Einsteigen, Platz nehmen, informieren: Rheumabus in Fürstenfeld

Aktiv & Gesund
Mittwoch, 17. Oktober 2018
15:00 - 17:00 Uhr
Fürstenfeld
Augustinerplatz, Augustinerplatz, 8280 Fürstenfeld
Veranstalter: Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation, Physio Austria und Österreichische Rheumaliga
Telefon: +43 699 15 54 16 79

Rheumabus on Tour durch Österreich Schmerzen im Rücken oder Knie? Knötchen in den Fingern? Wohin sollen sich Betroffene wenden? Guter Rat ist gefragt. Daher tourt der Rheumabus durch Österreich und macht zwischen 13. und 17. Oktober in 16 Städten in Oberösterreich, Niederösterreich, im Burgenland und in der Steiermark Halt. Betroffene und Interessierte können sich an diesen fünf Tagen umfassend und kostenlos von einem Team bestehend aus RheumatologInnen, PhysiotherapeutInnen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der österreichweiten Selbsthilfeorganisation Österreichische Rheumaliga über Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises informieren. Etwa 400 unterschiedliche Krankheiten zählen zu den "Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises". Dazu gehören etwa Arthrose, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und Osteoporose. Das Risiko, irgendwann im Laufe seines Lebens eine Krankheit des Stütz- und Bewegungsapparats zu bekommen, ist hoch und liegt schätzungsweise bei 70 bis 80 Prozent. Information und Aufklärung sind Erfolgsfaktoren Gelenkschmerzen und -schwellungen, Steifigkeit der Gelenke am Morgen und Entzündungen, die in Schüben wiederkehren – je früher rheumatische Erkrankungen erkannt und behandelt werden, desto besser ist der Behandlungserfolg. Daher ist es gerade für Betroffene wichtig, sich über Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von Muskel- und Skelett-Erkrankungen zu informieren. Dazu bietet der Rheumabus im Oktober eine besondere und einfache Gelegenheit. Rheuma kann jeden treffen "Zwar gelten Rheumaschmerzen immer noch häufig als Alterserscheinung, tatsächlich sind jedoch viele junge Menschen und sogar Kinder betroffen", weiß Gertraud Schaffer, Präsidentin der Österreichischen Rheumaliga und erklärt weiter: "Rheumaerkrankte haben viele Fragen: Wo finde ich einen Arzt? Wie wird mein weiteres Leben mit der Diagnose aussehen? Kann ich meine Lehre bzw. mein Studium abschließen? Werde ich meinen Beruf weiter ausüben können? Muss ich Medikamente nehmen und wie lange? Muss ich mit Nebenwirkungen rechnen? Was kann ich selbst tun, um meine Lebensqualität zu verbessern?" Die Versorgung von Betroffenen ist jedoch von deutlichen regionalen Unterschieden geprägt. Während in größeren Städten, wie etwa Wien sogar ein Überangebot besteht, herrscht im ländlichen Bereich ein deutlicher Fachärztemangel. Deshalb steuert das Rheumabus-on-Tour-Team der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation, der Physio Austria und der Österreichische Rheumaliga nicht die Großstädte an, sondern besucht ab 13. Oktober (kleinere) Orte, um offenen Fragen zu beantworten.